Eine unvergessliche Nacht im „Club der Fantasie“
Ein Spirit, der verbindet
Halle Tor2 ist die neue Veranstaltungs-Location für den COMPRIX 2026. Beton, Stahl, große Glasfronten – seit Jahren eine der angesagtesten Partylocations Deutschlands, die nun die Healthcare‑Szene aufnimmt, als wäre sie hier schon immer zu Hause gewesen.
Mittendrin Gastgeber Marek Hetmann vom Deutschen Ärzteverlag, der diesen Ort noch als Jugendlicher erinnert, als er mit den Türstehern um Club-Einlass verhandelte.
Jetzt steht er auf der Bühne und öffnet den „Club der Fantasie“ für eine Branche, die mit 353 Einreichungen gezeigt hat, wie viel kreative Energie in ihr steckt.
In seiner Begrüßung spricht er über Gesundheit als kostbarstes Gut, über Ideen, die nicht auf Datenbanken oder KI‑Prompts basieren, sondern „aus einem blinden Fleck heraus entstehen, der mehr kann als jede Maschine“. Fantasie, das sei der freie Raum; Kreativität der Schweiß, das Ringen darum, daraus etwas zu formen, das Menschen wirklich bewegt. Am Ende steht sein Aufruf: jede Zurückhaltung fallen zu lassen – und die Besten zu feiern.
Magische Atmosphäre im „Club der Fantasie“
Die Atmosphäre im Saal spiegelt wider, wie ernst es der Regie unter der Ägide von movendi mit diesem Club ist. Die Industriearchitektur liegt in farbigem Licht, Laser zeichnen Linien in die Höhe, leuchtende Kugeln hängen wie schwebende Planeten unter der Decke und bewegen sich langsam auf und nieder. Figuren von Stelzenart gleiten durch die Reihen, als kämen sie direkt aus einem Traum, Heißluftballons schweben knapp über ihren Köpfen. Neptun lässt Medusen über den Tischen tanzen.
Freundestreff mit Family-Vibes
Über all dem liegt ein Ton, den viele an diesem Abend als „Family-Vibe“ beschreiben. Man trifft ehemalige Kolleginnen, die inzwischen bei anderen Agenturen oder auf Kundenseite arbeiten, und merkt, wie wenig die Logos zwischen einem stehen. Das sprichwörtliche Kölner „Jönne Könne“ wird hier gelebt: mit herzlichen Glückwünschen, auch wenn die eigenen Arbeiten leer ausgehen.
Genau dieses Familiengefühl nimmt Florian Schmittgall mit, der den COMPRIX seit seiner Jugend begleitet. Er ist Sohn eines der Gründungsväter des Awards und war schon bei der ersten Veranstaltung in Mannheim dabei. „Damals gab es noch keine große und glamouröse Gala“, erinnert er sich. „Für den COMPRIX war derzeit das Jahrbuch als Manifest für kreative Exzellenz in der Pharmabrachen ganz wesentlich.“ Über Jahre habe sich der Award enorm entwickelt, beobachtet er. „Es ist wahnsinnig, was hier passiert. Das macht mich demütig und auch ein Stück weit stolz.“
Moderator Wolfram Kons, der für sein 30. Jubiläum gefeiert wird, hält diese Nacht zusammen wie ein Gastgeber, der jeden Winkel seines Clubs kennt. Er wechselt zwischen Humor und Ernst, findet den Ton für lebensverkürzende Diagnosen, Kinderhospize, Behinderung – und führt das Publikum immer wieder behutsam zurück in die Leichtigkeit. Wenn Daniel Golla mit seinem Flugzeug durch die voll ausgeleuchtete Halle zieht und über den Köpfen der Gäste seine Kreise dreht oder Chris Stark die Magie seiner Karten entfaltet, entsteht einer dieser seltenen Momente, in denen ein ganzer Saal gleichzeitig innehält.
Der musikalische Soundteppich ist DJ Costa Rica, aka Fernando Alvarado Zeledeon zu verdanken. Seine ganz eigenen Beats dreht er im Laufe des Abends kräftig auf, unterstützt von Gabriel Tobars Percussion und der grandiosen Saxophonistin Anastasiia Levchuk: ein absolutes Highlight, nicht nur auf der Tanzfläche.
Für das Team von movendi ist das der Moment, an dem sich Vorbereitung und Realität treffen. „Uns war es wichtig, dass das Motto in allen Facetten von Beginn an – mit Öffnung der Türen zur Halle – über die gesamte Preisverleihung mit der Inszenierung bis hin zum „letzten Tanz“ erlebbar wird“, sagt Thomas Bruchhäuser. Für seinen Kompagnon, Marc Gille, zählen am Ende der Nacht nicht Timings oder To‑dos, sondern das Echo aus dem Saal. „Gelungen ist der Abend, wenn sich das, was wir uns vorher vorgenommen haben, eins zu eins in den Kommentaren der Gäste spiegelt“, sagt er. „Wenn alle zur neuen Location, zum Catering, zur Dramaturgie und Inszenierung denselben Tenor haben – und wir immer wieder hören: Das war der beste COMPRIX ever –, dann wissen wir: Der ‚Club der Fantasie‘ hat funktioniert.“






